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Christiane Lutz

Christiane Lutz (*1980) wuchs in Wiesbaden auf. Sie lebt als freischaffende Regisseurin in Wien, wo sie seit der Spielzeit 2011/12 auch die Koordination des Kinderopernzeltes der Wiener Staatsoper übernommen hat.

In der Spielzeit 2005/06 war sie als Regieassistentin am Theater Lübeck und von 2006/07 - 2008/09 in gleicher Position an der Grazer Oper engagiert.

Zu ihren bisherigen Inszenierungen zählen Georg Friedrich Händels Opern „Alcina“ und „Ariodante“, Giuseppe Verdis „Aida“, Franz von Suppés „Die schöne Galathée“, Maurice Ravels „L´ heure espagnole“, der Uraufführungszyklus „Opern der Zukunft“ und die Jugendopern „Erwin das Naturtalent“ und „Hexe Hillary geht in die Oper“, sowie die Regiemitarbeit bei „Acis und Galatea“ und „Nabucco“. Ihre Inszenierung von „Erwin das Naturtalent“ wurde vom Publikum zur besten Produktion am Theater Augsburg in der Spielzeit 2010/2011 gewählt.

Neben zahlreichen szenischen Kinderkonzerten für die Oper Graz und das Theater Augsburg (Komponistenportraits von Mozart, Schubert, Prokofjew, Beethoven, Britten, Bernstein, Wagner, Haydn, J. Strauss, Bach, Schumann und Dvoràk), schrieb sie das Musiktheaterstück „Das ist doch der Gipfel!“ über Ernst Krenek.

Im Sommersemester 2011 hatte sie einen Lehrauftrag für szenische Gestaltung am Leopold Mozart Institut Augsburg.

Sie studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Klasse Prof. Didier von Orlowsky), sowie Theaterwissenschaft (Nebenfächer: Musikwissenschaft/ Kunstgeschichte/ BWL) an der Universität Wien.
Während ihres Studiums erhielt sie das Leistungsstipendium der Universität Wien, war Stipendiatin der Richard Wagner-Stiftung/Bayreuth, sowie der masterclass Schauspiel der Salzburger Festspiele. Sie besuchte Workshops und Kurse unter anderem bei Martin Kusej, Claus Peymann, Joachim Schlömer, Peter Konwitschny, Hermann Beil und Peter Turrini.

Im Laufe zahlreicher Assistenzen und Hospitanzen an der Wiener Staatsoper, dem Theater an der Wien, dem Wiener Burgtheater, der Hamburgischen Staatsoper und den Schwetzinger Festspielen, hatte sie Gelegenheit mit Regisseuren wie Mariame Clement, Achim Freyer, Claus Guth, Andreas Homoki und Dieter Kaegi, sowie wiederholt mit Stefan Herheim, Philipp Himmelmann, Peter Konwitschny, Marco Arturo Marelli und Michael Sturminger zu arbeiten.

In den Jahren 2009-11 betreute sie als Produktions- und Spielleiterin die Musiktheaterproduktionen „The Infernal Comedy“ und „The Giacomo Variations“, bei denen John Malkovich die Hauptrolle spielte. (Text/Regie: M. Sturminger, D: M. Haselböck). Beide Stücke hatten im Wiener Ronacher Premiere und gastierten daraufhin in der Philharmonie Luxembourg, der Elbphilharmonie Hamburg, am Palais Garnier, am Marinsky Theater, bei den Ruhrfestspiele Recklinghausen und dem Turku Festival/ Finnland, sowie in in Brüssel, Istanbul, Bilbao, Tarragona, Malaga, Athen, Rom, Kanada, Australien, Russland, und Nord- und Südamerika.

 Bisherige Regiearbeiten (Ausklappen)

Zu ihren Regiearbeiten zählen Giuseppe Verdis „Aida“ (Theater Augsburg 2010), der aus 4 Einaktern bestehende Uraufführungszyklus „Opern der Zukunft“ (Grazer Oper, 2009), Georg Friedrich Händels Opern „Alcina“ (Grazer Oper, 2007) und „Ariodante“ (UmdK Wien, 2005), Franz von Suppés „Die schöne Galathée“ (Kammeroper Schloss Rheinsberg / Berlin, 2006), sowie Maurice Ravels „L´ heure espagnole“ (UmdK Wien, 2004).

Unter ihrer Regiemitarbeit entstanden Giuseppe Verdis „Nabucco“ (B/I: Jörg Koßdorff, B/K: Herbert Kapplmüller) für die Grazer Oper 2009 und Händels „Acis und Galatea“ (I: Michael Sturminger) auf der Burgarena Reinsberg.

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