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Christiane Lutz

Christiane Lutz (*1980) wuchs in Wiesbaden auf. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (UmdK) in Wien (Klasse Prof. D. von Orlowsky), sowie Theaterwissenschaft (Nebenfächer: Musikwissenschaft/ Kunstgeschichte/ BWL) an der Universität Wien.

Für die Spielzeit 2005/06 war sie als Regieassistentin für Oper und Schauspiel am Theater Lübeck engagiert, und wechselte dann für drei Spielzeiten (2006/07 - 2008/09) als Regieassistentin der Sparte Musiktheater an die Grazer Oper. Seit Juli 2009 lebt sie freischaffend in Wien.

Zu ihren Regiearbeiten zählen der Uraufführungszyklus „Opern der Zukunft“ (Grazer Oper, 2009), Georg Fr. Händels Opern „Alcina“ (Grazer Oper, 2007) und „Ariodante“ (UmdK Wien, 2005), Franz von Suppés „Die schöne Galathée“ (Kammeroper Schloss Rheinsberg / Berlin, 2006), sowie Maurice Ravels „L´ heure espagnole“ (UmdK Wien, 2004).
Unter ihrer Regiemitarbeit entstand im Januar 2009 Giuseppe Verdis „Nabucco“ (B/I: Jörg Koßdorff, B/K: Herbert Kapplmüller) für die Grazer Oper.

Jugendarbeit und Nachwuchsförderung sind ihr ein großes Anliegen: so zeichnet Christiane Lutz seit der Spielzeit 2006/07 für die Konzeption und Inszenierung der Reihe „Familienkonzerte der Grazer Oper“ verantwortlich, für die sie bisher auf der großen Bühne der Grazer Oper szenische Komponistenportraits von Mozart, Schubert, Prokofjew, Beethoven, Britten, Bernstein, Wagner und Haydn erarbeitete.

Weitere Projekte umfassen die Fortführung der Familienkonzerte an der Grazer Oper und dem Theater Augsburg in der Spielzeit 2009/10. Neben freien Assistenzen wird sie 2009/10 die Europatournee von „Infernal Comedy“ mit John Malkovich als Spielleiterin betreuen (u.a. Opera Garnier/Paris, Hamburgische Staatsoper, Perelada Festival/Spanien, Wiener Festwochen).

Während ihres Studiums erhielt sie das Leistungsstipendium der Universität Wien, war Stipendiatin der Richard Wagner-Stiftung/Bayreuth, sowie der masterclass Schauspiel der Salzburger Festspiele. Sie besuchte Workshops und Kurse unter anderem bei Martin Kusej, Claus Peymann, Joachim Schlömer, Peter Konwitschny, Hermann Beil und Peter Turrini.

Im Laufe zahlreicher Assistenzen und Hospitanzen an u.a. der Wiener Staatsoper, dem Wiener Burgtheater, der Hamburgischen Staatsoper und den Schwetzinger Festspielen, hatte sie Gelegenheit mit Regisseuren wie Achim Freyer, Stefan Herheim, Andreas Homoki, Philipp Himmelmann, Peter Konwitschny, Marco Arturo Marelli und Michael Sturminger zu arbeiten.

 

Nächste Projekte

  • Familienkonzerte der Grazer Oper
    Konzeption und szenische Leitung
    Strauss für Kinder: 06./ 08. November 2009
    Bach für Kinder: 25. März/11. April 2010
    Schumann für Kinder: 16/ 20. Juni 2010
     
  • Familienkonzerte am Theater Augsburg
    Konzeption und szenische Leitung
    Mozart für Kinder: 25 Oktober 2009 / 14. März 2010
    Schumann für Kinder: 18. April 2010

 

Eigene Regiearbeiten (Bilder, Pressespiegel)

  • Opern der Zukunft“ (Oper Graz, Juni 2009)
  • Georg Fr. Händel „Alcina“ (Oper Graz, Dezember 2007 und März 2008)
  • Szenische Leitung der Kinderkonzerte der Grazer Oper
    ("Mozart", "Schubert", "Prokofjew", "Beethoven", "Britten", "Bernstein", "Wagner", "Haydn")
  • Franz von Suppé „Die schöne Galathée“ (Kammeroper Schloss Rheinsberg, Juni 2006)
  • Georg Fr. Händel „Ariodante“ (UmdK Wien, Mai 2005)
  • Maurice Ravel „L´ heure espagnole“ (UmdK  Wien, Mai 2004)

 

Christiane Lutz trat als Geigerin in Produktionen des Burgtheater Wien und des Wiener Ensembletheaters, und des Steirischen Herbstes auf. Sie war Mitglied in zahlreichen Ensembles, wie der Wiener akademischen Philharmonie, der Kammerphilharmonie Rhein-Main und dem Innviertler Sinfonieorchester. Konzertreisen führten sie nach Portugal und China. Sie sang im Jugendchor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und in der Schiersteiner Kantorei.

 

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